32. Ratscher Bergsee Triathlon

Gestern waren Luca und ich noch einmal aktiv. Der 32. Ratscher Bergsee Triathlon in Schleusingen (Thüringen) war angesagt.

Bestes Wetter erwartete uns und eine super Organisation.

Wir hatten beide etwas mit dem See zu kämpfen und ich zusätzlich mit meinem Neo. Das erste Mal angehabt bei einem Wettkampf, und ging natürlich nicht so wie ich dachte.

Somit war bei uns beiden, nicht an unsere üblichen Zeiten zu denken.

Trotz allem, ein riesen Spaß gehabt und mit den Endergebnissen sind wir auch zufrieden.

Jedermann: 750m / 20km / 5 km

Maya Armowitz Jugend A:            Platz 3

Super – Sprint 400m / 10km / 2,5km

Luca Armowitz Jugend B:              Platz 8

Taubertal 100

vor dem Start

50 KM Taubertal 100  Bericht von Steffen Wiesner

Da der richtige Lauf im Oktober leider abgesagt wurde habe ich mich am Montag recht spontan dazu entschieden bei dem virtuellen Corona-Lauf mitzulaufen und bei Hubert Beck meine Startnummer angefordert.

Gelaufen werden musste nicht wie beim Rennsteiglauf auf einer selbst gewählten Strecke sondern auf der Originalstrecke vom Taubertal 100.

Die Strecke von Rothenburg nach Bad Mergentheim hatte ich mir auf die Uhr geladen. Diese benötigte ich aber nicht wirklich da ich 2017 die 50 KM, 2018 die 71 KM gelaufen bin und 2019 verletzungsbedingt Führungsradfahrer der 100 Meilen war.

Um 3 Uhr ging es mit dem Auto nach Rothenburg und kurz vor 5 Uhr erfolgte dort mein Startschuss.

Für die ersten 10 KM benötigte ich die Stirnlampe da es noch recht dunkel war. Wie so oft fand ich die geplante Pace nicht ganz und war etwas zu schnell unterwegs was aber bei angenehmen 12 Grad ok war.

Bis 35 KM lief es richtig gut und das Tempo war ziemlich konstant. Allerdings waren jetzt die Getränke leer und ich musste nachfüllen. Nach der kurzen Zwangspause wurden die Beine langsam schwer und die Umfänge der letzten Wochen machten sich wohl auch bemerkbar.

Nach 42 KM wurden sicherheitshalber noch einmal Getränke nachgefüllt und nun ging es auf die letzten 8 KM.

Nach 5:30 Stunden erreichte ich das Ziel in Bad Mergentheim und war mit meiner Zeit wirklich zufrieden da ich mir eigentlich 6 Stunden vorgenommen hatte.

War wieder ein toller Lauf der richtig Spaß gemacht hat und vielleicht werde ich die nächsten Wochen noch eine weitere Strecke vom Taubertal 100 laufen.

Vielen Dank an Hubert Beck der mir kostenlos meine Medaille zugeschickt hat und natürlich an meine Frau Yvonne die mich in Bad Mergentheim abgeholt und zurück zum Auto nach Rothenburg gefahren hat.

 

Details zum virtuellen Corona-Lauf hier:

https://www.taubertal100.de/Corona-2020

 

Ergebnisse:

https://www.taubertal100.de/Ergebnisse-Berichte

 

im Ziel

Triathlon Weiden 2020

 
Jaaaa, wir haben heute an einem Triathlon in Weiden teilgenommen.
Trotz der großen Auflagen, ging alles reibungslos über die Bühne.
 
Ich startete das erste mal in einem Wettkampf auf der Sprint-Distanz
(500 m – 20 km – 5 km) .
 
Luca startete auf der Super-Sprint-Distanz (250m – 10km – 2,5 km)
 
Aufgrund der Auflagen , waren nur die beiden Disziplinen und maximal 200 Athleten zugelassen.
Daraus resultierte das in beiden Disziplinen Starter jeder Altersgruppe vertreten waren. Darunter auch Athleten aus der DTU Nationalmannschaft und den Kadern aus Bayern und Tschechien.
 
Wir starteten in kleinen Blöcken mit einem Abstand von 10 sec beim Schwimmen, auf der Rad – und Laufstrecke musste ein Sicherheitsabstand nach vorne, hinten und zur Seite zu den anderen Athleten eingehalten werden.
 
Unsere Platzierungen:
Luca: Gesamt Männer:  Platz 3, AK (JugendB): Platz 1
Maya: Gesamt Frauen:  Platz 19, AK (JugendA): Platz 1
 
Auf jeden Fall, hat es ohne Zuschauer und dem ungewohnten Ablauf trotzdem viel Spaß gemacht.
 

 

Harte Mann Extremlauf

Am Sonntag fuhren sechs RV-Athleten nach Niederstetten um einen ersten „Wettkampf“ nach den Corona-Einschränkungen zu bestreiten. An jedem Wochenende bis Mitte September kann man hier Vormittags starten und in Kleingruppen laufen. Außer uns waren noch vier andere Läufer unterwegs, die aber zu anderen Zeiten gestartet sind.

Auf die Mitteldistanz über 33,33 km mit 680 HM wagten sich Peter, Steffen, Norbert und Julius. Peter erreichte als Erster das Ziel in 3h32min. Die drei Anderen liefen gemeinsam nach 3h47min. über die Ziellinie.

Heide und Leo joggten zusammen die 17,5 km mit 210 HM und erreichten das Stadion nach 1h 50 min.

Alle sind nun „Harte Männer“! 🙂

Die „Harten Männer“
Belohnung

Zugspitz Ultra Virtuell Edition

Durch die Absage der verschiedenen Wettkämpfe diese Jahr, welches auch den Zugspitz Ultra vom 20.6.2020 getroffen hat, hatte sich Plan B etwas anderes Einfallen lassen den ZUT Virtuell Edition. Die Teilnehmer konnten sich registrieren auf den verschiedenen Teilstrecken der orginal Veranstaltung. Die über 1500 Teilnehmer konnten sich auf den Distanzen  Basetrail 25 Km, Basetrail XL 39 Km, Supertrail 64 Km, Supertrail XL 82 Km und Ultratrail 102,5 Km anmelden. Die Distanzen mussten im Zeitraum vom 13. bis zum 20.6.2020 bewältigt werden. Die jeweiligen Höhenmeter kamen nicht in die Wertung. Mein Sohn Pierre und ich haben uns für die Ultratraildistanz mit 102,5 Km angemeldet. Unser persönliches Ziel war es allerdings auch die 5491 Hm der Orginalstrecke zu erlaufen.

Beide haben dies letztendlich geschafft innerhalb des Zeitraumes in mehreren Laufeinheiten zu finishen. Mehrmals war ich am Oberbecken, Schneewittchentrail oder von Neustadt nach Sylvan unterwegs. Zweimal hatte ich eine Höhenmetereinheit eingeplant. Erste war in Heigenbrücken die Lifttrasse des Skiliftes und die zweite die Treppen in Maria Buchen. Am 20.6. konnte ich dann um 5.45 Uhr zum Abschlusslauf auf unserer Berglaufstrecke zum Oberbecken um dort ein Finisherbild zu machen.

Toll war, dass man nach jeder hochgeladenen Laufeinheit den Streckenfortschritt auf der Orginalstrecke angezeigt bekam. Am Abschlusstag wurde im Netz von Plan B ein Livestreaming mit Teilnehmern aus aller Welt gezeigt welche auf ihren Hometrails unterwegs waren. Man sieht die Gemeinschaft von uns Läufern.

Meine Zeit für die Ultradistanz 15:00:48 Stunden. Zum Vergleich 2017 hatte ich den „gleichen“ Lauf vor Ort am Stück absolviert 22:25:44 Stunden.

Peter Wiegandt

Rennsteiglauf

Bericht von unserem Ultra Steffen Wiesner:

#RENNSTEIGLÄUFERatHOME

Nachdem Infinity Loop am 01. Mai hatte ich mich ganz kurzfristig beim #RENNSTEIGLÄUFERatHOME für den Supermarathon angemeldet.

Bei dem Lauf musste eine selbst ausgewählte Strecke über 73,9 KM im Zeitraum vom 08.05.2020 bis 07.06.2020 gelaufen werden.

Wie viele gemeldete Starter wollte ich die Strecke am 16.05.2020 laufen da an diesem Datum der richtige Rennsteiglauf stattgefunden hätte.

Jetzt musste allerdings erstmal eine Strecke über 73,9 KM her und hier fiel die Entscheidung nach langem Überlegen auf den Radweg zwischen Lohr, Marktheidenfeld und Gemünden.

Also am 07. Mai das Rennrad geschnappt die Strecke abgefahren und vermessen. Vielen Dank an Detlef der mich dabei begleitet hat.

Am 16.05.2020 war es dann soweit. Der Laufrucksack war gepackt das Wetter super und die Beine hoffentlich auch.

Ich fuhr mit dem Auto nach Erlach da aus Verpflegungstaktischen Gründen hier der Start meiner Meinung nach am besten war.

Um 7:30 Uhr erfolgte mein Startschuss.

Zuerst ging es bei nur 4 Grad am Radweg nach Marktheidenfeld. Ziemlich genau bei 10 KM überquerte ich die alte Brücke in Marktheidenfeld und musste feststellen dass das Tempo zu flott war, also versuchte ich die Pace etwas zu drosseln. Den Halbmarathon hatte ich in Neustadt voll und jetzt ging es weiter nach Lohr. Kurz vor Rodenbach kam mir meine Frau mit dem Rad entgegen die mich ab jetzt begleitete und verpflegte. Mit Begleitung und Unterhaltung war es ab jetzt nicht mehr so langweilig und es lief sich viel angenehmer auch das Tempo wurde nochmal etwas gedrosselt. Am Tretbecken in Sackenbach bei KM 31 wurde eine kurze Erfrischungspause eingelegt bevor es weiter nach Gemünden ging. Kurz vor Gemünden und nach 4:30 Stunden Laufzeit war die Marathondistanz erreicht und die Beine wurden langsam schwer.  Ab hier wurde das Tempo deutlich langsamer und immer mal wieder erfolgte eine Gehpause. Zwischen KM 44 und 48 kamen Magenprobleme dazu die mich zu zwei ungewollten Pausen zwangen. Bei knapp 49 KM erreichte ich die Fußgängerbrücke in Wernfeld und somit den Wendepunkt denn jetzt ging es auf der anderen Mainseite wieder Richtung Erlach. Der Magen war zum Glück wieder besser und nach 5:25 Stunden waren die 50 KM voll. Jetzt fehlten noch 24 KM. Vor Hofstetten nach 55 KM erfolgte dann eine länger Verpflegungspause auf einer schönen Bank im Schatten denn die Sonne wurde immer stärker. Gestärkt dafür deutlich langsamer ging es weiter Richtung Lohr. Die Gehpausen wurden mehr bzw. länger und das Lauftempo immer langsamer aber das war mir egal denn ich war mir ab hier sicher mein Ziel nach 73,9 KM zu erreichen. Kurz vor Steinbach und in Sendelbach am Spielplatz nutze ich die Sitzgelegenheiten noch einmal für ein paar Minuten Verpflegungspause bevor es auf die letzten 7 KM bis zum Ziel ging. Die KM Zeiten waren jetzt bei 7 bis 8 Minuten. Ungefähr 500 Meter vor Erlach hatte ich nach 73,9 KM und 8:22:57 Stunden Nettolaufzeit mein Ziel erreicht und somit den Supermarathon beim #RENNSTEIGLÄUFERatHOME gefinisht.

Fazit:

Am Anfangstempo muss ich noch etwas arbeiten da es mal wieder zu schnell war. Die Sitzpausen die ich bewusst eingelegt hatte taten mir gut und die Beine konnten sich dabei etwas erholen, dies werde ich zukünftig wohl so beibehalten.

Der Lauf hat wirklich Spaß gemacht auch wenn es teilweise ganz schön hart war, aber mit Radbegleitung doch sehr angenehm zu laufen.

Vielen Dank nochmal an meine Frau Yvonne und ich hoffe das machen wir jetzt öfter so 😊.

 

INFINITY LOPP

Bericht von Steffen:

Da aktuell alle Wettkämpfe abgesagt sind bin ich am Freitag um 19 Uhr beim Infinity Lopp gestartet. Man musste jede Stunde eine selbst festgelegte 6 KM Runde laufen. Sobald die Runde fertig war hatte man Pause bis zur nächsten vollen Stunde.
Ich hatte mir als Minimalziel 7 Runden (Marathon) gesetzt. Die ersten drei Runden liefen ganz gut aber dann fehlte von Runde zu Runde immer mehr die Motivation. Die Beine waren super aber der Kopf wollte nicht so. Nach 30 KM habe ich lange überlegt aufzuhören aber doch noch das Minimalziel von 7 Runden vollgemacht und die Uhr um ca 1:36 Uhr endgültig abgedrückt.

Das reichte immerhin für Platz 33 von 77 Startern.
Bei dem Lauf hat sich wieder einmal gezeigt dass Laufen viel mehr Kopfsache ist als viele denken.
Am Samstag war der Frust wohl doch größer als gedacht und ich bin ab 16 Uhr nochmal 3 Runden außer Konkurrenz und ohne Wertung mitgelaufen.

Der Gesamtsieger war übrigens eine Frau die unglaubliche 27 Runden bzw. 162 KM gelaufen ist.
Am 03.07.2020 ist der zweite Infinity Lopp geplant an dem ich wahrscheinlich wieder teilnehmen werde.

 

Kurz vor dem Start