Archiv der Kategorie: Specials

Taubertal 100

Unser Ultraläufer Julius Gabel errang über die 50 km Strecke den 1. Platz in seiner Altersklasse (9. Platz Gesamt) mit einer Zeit von 5 Stunden und 7 Minuten!

 

Unseren Versorgungsstand für die 100 Meilen Läufer richteten wir heuer in Steinbach im Sportheim ein. Vielen Dank an den SV Steinbach! 

Der Checkpoint war von 16:00 bis 5:30 Uhr besetzt- ein großes Dankeschön an alle Helfer. 

26 Läufer/innen passierten den Stand, viele wärmten sich hier auf (5° Außentemperatur), wurden von uns gut versorgt und wieder auf einer kleinen Strecke begleitet.

Der erste Läufer, Jan Albert Lantink, lief neuen Weltrekord in seiner Altersklasse: 13 Stunden und 59 Minuten.

Und auch der Letzte, der uns um 5 Uhr erreichte, lief bis ins Ziel in Adelsberg!

 

Führungsradler über 100 Meilen: Steffen Wiesner

TAR

BERICHT VON PETER WIEGANDT

  1. Wir sind gut in Obertsdorf gestartet und ins Rennen gekommen. Hier lief es perfekt bis nach der ersten Verpflegung. Anschließend ging es auf wunderschönen Trails über den Schrofenpass Richtung Österreich. Durch die Hitze ging es meinem Teampartner nicht so gut. Hier wurde von vielen Läufern eine Verpflegung vermisst. Trotz allem erreichten wir den zweiten Kontrollpunkt im Zeitlimit. Auf dem letzten Streckenabschnitt kam noch ein Gewitter hinzu, so dass wir kurz vor Zielschluss in Lech ankamen. Körperliche Beschwerden: keine
  2. Der zweite Lauftag von Lech nach St. Anton wurde durch eine schlechte Wettervorhersage auf sieben Uhr in der früh vorverlegt. Hier ging es in einem gestaffelten Start los, da es fast direkt nach der Rennfreigabe in Single Trails sehr steil bergauf ging. Hier war überholen fast unmöglich. Anschließend kam ein wunderschöner Downhill Richtung Flexenpass. Weiter ging es über Bergwiesen zum nächsten steilen Anstieg zur Ulmer Hütte. Anschließend ging es über sehr steinige und wurzelige Single Trails zum Ziel nach St. Anton. Tolle Überraschung im Hotel, die Sauna war schon im Betrieb zur Regeneration.
  3. Die Wettervorhersage für Tag drei war Dauerregen vor allem am frühen Vormittag, deshalb wurde der Start auf neun Uhr verschoben. Nachdem es die ganze Nacht durchgeregnet hatte, war es am morgen trocken. Erst ging es wieder in Single Trails bergauf im Anschluss daran über sehr rutschige Bergwiesen wieder Bergab. Die Wege waren teilweise sehr aufgeweicht und zu alledem trafen wir auf eine Wandertruppe die im engsten Streckenabschnitt eher ängstlich unterwegs waren. Wir hatten Angst das Zeitlimit nicht zu schaffen. Doch es klappte. Nach einem weiteren Aufstieg auf dem es wieder angefangen hat zu regnen, ging es wieder bergab über extrem rutschige Wiesen. Mein Partner musste mit seinen Kräften haushalten deshalb haben wir auf den letzten 6 Kilometern einen ruhigen Spaziergang gemacht Nach wie vor hatte ich kaum Muskelkater und keine Beschwerden.
  4. Die Königsetappe von Landeck nach Samnaun des diesjährigen TAR mit fast 3000 hm im Anstieg und 47 Kilometer fand mit Traumbergwetter statt. Markus konnte aufgrund dieser Herausforderung kaum Schlafen. Nach dem Startschuss gab es einen Aufstieg von 1650 Metern auf einer Distanz von knapp 10 Kilometern zu bewältigen. Anschließend ging es durch das Serfausser Skigebiet welches ich bereits aus einem Winterurlaub kannte Richtung Ochsenscharte, mit 2787 Metern der zweithöchste Punkt der Tour. Der Abstieg über traumhafte Berghänge und Wiesen hatte es für die ermüdete Muskulatur in sich. Die letzten Kilometer gingen wir auch hier langsam an und erreichten das Ziel souverän im Zeitlimit.

Fazit bisher: Eine gut organisierte Veranstaltung in Traumkulisse in den Bergen. Fast 60 Teilnehmer mussten in der Zwischenzeit durch Verletzungen oder verpassen der Zeitlimits aufgeben.

  1. Aufgrund des 15. Jubiläums des Transalpine Runs gibt es einen Bergsprint von Samnaun auf die Alp Trida. Bei herrlichsten Bergwetter konnten im Gegensatz zu den anderen Wettbewerbstagen die beiden Teampartner unabhängig voneinander ihre persönlichen Zeiten laufen. Ich schaffte es über 30 Minuten vor meinem Partner im Ziel zu sein.
  2. Die sechste Etappe von Samnaun in Scoul wurde bei kühlen Temperaturen gestartet. Zuerst ging es Richtung Ischgler Skigebiet und dann in einem Bogen Richtung Süden. Von dort ging es in wunderschönen Single Trails Richtung Schweizer Grenze auf 2750 Meter. Leider war es in diesen Höhenlagen sehr Wolkenverhangen, so dass oftmals die Sicht nur über 50 Meter betrug. Nach einem traumhaften Downhill auf 1800 Metern zeigte sichüberaschenderweise die Sonne. Anschließen ging es Richtung Campatsch zum Seouler Skigebiet. Nun schlug das angekündigte Wetter aber mit voller Wucht zurück. Wir kämpften uns durch Hagel begleitet von Gewitterdonner. Als wir den nächsten Berg hinaufstiegen wurden wir oben von einem sehr besorgten Rennleiter empfangen. Er war sehr nervös, da es auch Blitzeinschlag gab. Zur grossen Erleichterung ist nichts passiert. Der Abstieg in den völlig durchnässten Kleidern über 1500 Höhenmetern nach unten gelang wider hervorragend. Der Endspurt über die Scouler Innbrücke machte noch mal richtig Spass.
  3. Zum Start von Etappe 7 erfuhren die Teilnehmer, dass es in der letzten Nacht geschneit hatte. Erst liefen wir Innabwärts nach Sur En. Anschliessend über Schotterwege Richtung Italien. Bevor wir zur Grenze kamen erwartete uns ein absolutes Highlight der TAR Westroute, die Uina Schlucht. Hier ging es durch diverse Tunnels und aus dem Fels gehauene Wege immer begleitet an der rechten Seite von steilen Felswänden die bis zu 200 Meter in die Tiefe reichten. Am höchsten Punkt des Tages war dann der erwartete Schnee. Inzwischen war der Nieselregen in Schneefall übergegangen. Mein Teampartner spürte deutlich die Belastungen der letzten Tage und wir kamen sehr langsam vorwärts. Letztendlich schafften wir es in Glurns zum letzte Verpflegungspunkt anzukommen. Im Anschluss ging es mehr oder weniger flach zum Tagesziel nach Prag am Stilfserjoch.
  4. Am letzten Tag des diesjährigen Transalpinelaufes gab es eine Änderung der Streckenführung. Durch erneutem Schneefall wurde nicht über die Flanke des Orters auf 2900 Metern gelaufen, sondern eine deutlich tiefere Route gewählt. Da bereits am Vortag mein Teampartner am Ende seiner Kräfte war, kam diese Entscheidung unserem Team entgegen. Trotz alledem gab es einen Aufstieg von 2200 Höhenmetern bis über 2400 Metern zu bewältigen. Für Markus war dieser letzte Tag ein Qual. Überglücklich und froh waren wir beide beim Zieleinlauf in Sulden. Geschafft Transalpine Run 2019.

Fazit: Von über 300 Teams mit jeweils zwei Teampartnern haben 468 Personen alle 8 Etappen bewältigt. Es war für mich ein tolles Erlebnis die Alpen von Nord nach Süd zu durchqueren. Ich bin nach wie vor beeindruckt von der Schönheit der Natur aber auch die Gewalt mit der dich dieselbe Mürbe machen kann. Hitze, Gewitter Hagel und auch Schnee haben uns begleitet. Auch dadurch sind Markus und ich als Team zusammen gewachsen. Wir haben auf grossen Abschnitten die wirklichen Natur zu hören können wurden aber an einigen Stellen jäh in die Wirklichkeit zurück geholt von Verkehrslärm und Industrialisierung der Alpen. Vielleicht ist es zu früh eine Aussage zu einer Wiederholung zu machen, aber der Reiz dazu ist sicher vorhanden. Da ich in der meisten Zeit mit einer recht geringen Belastung meines Kreislaufsystems unterwegs war, wäre es interessant zu wissen welches Tempo den möglich gewesen wäre. Vielleicht liegt die Wahrheit aber im Genießen der Langsamkeit.

Stubai Ultra Lauf

Bericht von unserem „Ultra“ Peter Wiegandt:

So einen Zieleinlauf habe  ich noch nie erlebt, berichtet Peter Wiegandt vom Stubai Ultra Lauf am 29.6. Als der Zielsprecher ihn dort begrüßt, ergänzt er, dass der RV Wombach eine Woche zuvor die deutschen Mountainbike Meisterschaften mit dem Heimsieger Max Brandl stattfanden. Da war ich aber platt vor Erstaunen.

Die Ultras gingen um 0.00 Uhr Freitag auf Samstag Nacht in Innsbruck auf die geplante 66 Km Strecke. Zuerst ging es durch die Innenstadt der Alpenmetropole immer Richtung Berg Isel Schanze, anschließend ging es durch eine Schlucht entlang der Brenner Autobahn bis zum Eingang des Stubaitales nach Telfes. Anschließend erfolgte der erste Aufstieg auf 2.300 Metern teilweise durch das Skigebiet Schlick 2000. Um fünf Uhr in der früh war die Starkenberger Hütte erreicht. Nach einer kurzen Verpflegung ging es auf einem Downhill über Steinen und Wurzeln zurück ins Tal um direkt im Anschluss wieder auf Singletrails die Mildernaualm zu erreichen. Hier mussten sich die Ultras einem kurzen Medizincheck stellen und durften anschließend wieder auf die Strecke. Der weitere Streckenverlauf ging über Geröllfelder, durch Bachläufe und zwischen Feldern und Sträuchern auf der Höhe zwischen 2000 und 2300 Höhenmeter in Richtung Regensburger Hütte. Anschließend folgte der zweite Abstieg ins Tal. Inzwischen sind die Außentemperaturen auf über 33 Grad gestiegen und durch diverse Streckenänderungen stimmte die tatsächliche Streckenlänge nicht mehr mit der geplanten überein. Durch wunderschöne Wasserfälle am folgenden Streckenabschnitt erreichten die Starter nun endlich die Talstation der Gletscherbahn. Ab da ging es für die Läufer nur noch Bergauf über die Dresdner Hütte auf den Stubaier Gletscher. Besondere Aufmerksamkeit galt aber hier noch der Gletscherüberquerung zum Ziel auf 3150 Metern. 

Zielzeit 16:52:21 Stunden

Die tatsächliche Streckenlänge war ca. 75 Km 
 

Swim & Run Goldbach

Gestern starteten Maya und Luca Armowitz im Rahmen der Unterfränkischen Meisterschaft in Goldbach.
Beide zeigten außerordentliche Leistungen.
Luca der nach dem Schwimmen als erster aus dem Wasser ging und somit auch als erster beim Jagdstart auf die Laufstrecke ging musste sich nur einem Konkurrenten geschlagen geben und belegt Platz 2.
Maya führte in Ihrer Altersgruppe das gesamte Feld vom Schwimmen bis zum Laufen an und belegte Platz 1.
Mit dem dritten Sieg in Folge ist Maya Armowitz schon vor dem Letzen Wettkampf in Karlstadt UNTERFRÄNKISCHE MEISTERIN (erneut zum dritten mal in Foge) im Schüler und Jugend Triathlon.
Luca muss derweil noch um seine Platzierungen in Karlstadt kämpfen, fest steht in jedem Fall ein Podiumsplatz.

   

   

 

 

Nachtlauf Lohr-Kreuzberg (61 km)

Am vierten Lauf zur Sohlhöhe haben einige der üblichen Teilnehmer gefehlt. Sie hatten sich einer besonderen Herausforderung gestellt: Einen Nonstop Nachtlauf in die Rhön Richtung des heiligen Berges der Franken, dem Kreuzberg.
Start war am Samstag um 21.00 Uhr bei Jochen in der Lohrtorstrasse. Die Route führte über den Radweg nach Gemünden wo die Läufer von eisigen Winden empfangen wurden. Der weitere Verlauf der Strecke führte nach Schonderfeld wo die erste Rast an einer Sitzgruppe in der Nähe des Pfeilers gemacht wurde. Weiter ging es Richtung Wartmannsroth, Neuwirtshaus nach Schondra. Irgendwo an einer Waldhütte dazwischen machten wir die zweite Rast. Alle hatten inzwischen mit der Kälte zu kämpfen. Die einzigen Getränke, welche man zu sich nehmen konnte war Tee aus der Thermosflasche. Die Schläuche der Trinkblasen waren inzwischen eingefroren und das Wasser aus den Flaschen war so eiskalt, das hier das trinken auch nicht wirklich eine Wohltat war. Nach der Durchquerung der A 7 ging es steil bergan nach Schildeck. inzwischen war die Sonne aufgegangen und wir hofften auf Erleichterung durch den Anbruch des Tages, aber die Temperaturen blieben trotzdem im Eisschrank. Über schneebedeckte Schotter und Waldwege ging es weiter zum Würzburger Haus und von dort zur Kissinger Hütte. In der Zwischenzeit hatte es angefangen zu schneien und der Boden war teilweise spiegelglatt. Wir kämpften uns durch die Eiseskälte zur Kissinger Hütte welche um ca. 10.15 nach knapp über 60 Kilometer erreicht wurde. Alle waren sich einig auf den Schlussanstieg zum Kreuzberg aufgrund des widrigen Glatteises und der schlechten Wetterverhältnisse zu verzichten.
Das ganze wurde mit einem tollen Frühstück, Heißgetränken und natürlich auch das ein oder andere Kalte ordentlich gefeiert. Danke an Jochen der uns mit dem RV Bus dort abgeholt hat.
Fazit: Alle haben das Unternehmen mit der ein oder anderen Blessur geschafft. Eigentlich hatten wir gedacht, dass die Herausforderung die lange Dunkelheit ist aber die andauernde Kälte mit teilweise bis zu Minus 8 Grad war der eigentliche Feind. Wir konnten aufgrund der anhaltend guten Stimmung und Leidensbereitschaft jedes einzelnen finishen. Aber Vorsicht beim Nachmachen!!!

Jürgen, Uwe, Günni, Markus, Uwe, Steffen und Peter

Bericht von Peter Wiegandt