Archiv der Kategorie: Race

Rennberichte

4. Lauf zur Sohlhöhe

Robin als Erster im Ziel

Bei äußerst garstigem Regenwetter und auf durchweichten Waldwegen ließen es sich 18 Läufer/innen nicht nehmen den Gipfel am Oberbecken zu „stürmen“.

Platz Name Zeit
1 Robin H. 00:30:01
2 Michael W. 00:31:13
3 Jürgen D. 00:33:11
4 Friedmar D. 00:33:26
5 Sarah-Lena H. 00:33:44
6 Uwe H. 00:34:36
7 Alex Hu. 00:36:16
8 Luca A. 00:37:21
9 Alex Ha. 00:37:40
10 Leo P. 00:38:56
11 Verena I. 00:40:20
12 Marion R. 00:41:30
13 Detlef W. 00:41:30
14 Steffen W. 00:44:57
15 Norbert V. 00:45:50
16 Thomas Sch. 00:49:00
17 Maya A. 00:49:59
18 Heide P. 00:50:05

Gespannt darf man sein auf den letzten Laufsonntag: Zehn Teilnehmer/innen sind noch im Rennen um den/die Seriensieger/in.

3. Lauf zur Sohlhöhe

Auch heute waren die schnellen Hofmann-Geschwister nicht zu schlagen! Sarah-Lena verbesserte den Damenrekord um 20 Sekunden auf 33:08 Minuten. Bei fast sommerlichen (10°C) Temperaturen erreichten 21 Läufer/innen das Gipfelkreuz.

PlatzName Zeit
1Robin H.00:28:31
2Andreas S.00:32:26
3Sarah-Lena H.00:33:08
4Jürgen D.00:33:24
5Luca A.00:33:36
6Uwe H.00:34:03
7Johannes W.00:34:37
8Leo P.00:37:47
9Ralf S.00:38:48
10Verena I.00:39:18
11Günter B.00:39:33
12Marion R.00:40:18
13Detlef W.00:40:18
14Steffen W.00:40:27
15Patrick R.00:42:30
16Heinz M.00:43:00
17Maya A.00:45:22
18Nobert V.00:45:48
19Heide P.00:46:00
20Gerhard Sch.00:46:30
21Thomas Sch.00:48:58
Start Bilder von Patrick Wenzl

1. Lauf zur Sohlhöhe

Bei schönem Herbstwetter liefen 18 Sportler/innen hinauf auf die Sohlhöhe.

Der Vorjahres-Seriensieger Robin Hofmann war wieder am Start und gewann mit über drei Minuten Vorsprung auf Michael Weidner (und Hund) diesen Lauf.

Sarah-Lena Hofmann lief als erste Frau und Gesamt-Vierte knapp an ihre Bestzeit heran.

Platz Name Zeit
1 Robin H. 00:28:29
2 Michael W. 00:31:47
3 Patrick W. 00:33:01
4 Sarah-Lena H. 00:33:37
5 Luca A. 00:34:10
6 Jürgen D. 00:36:11
7 Uwe H. 00:36:11
8 Leo P. 00:38:16
9 Gerd 00:38:48
10 Peter W. 00:39:40
11 Verena I. 00:40:10
12 Ralf S. 00:40:24
13 Marion R. 00:40:53
14 Detlev W. 00:40:53
15 Patrick R. 00:41:03
16 Maya A. 00:46:09
17 Thomas Sch. 00:51:27
18 Fizzi  

Zeiler Waldmarathon

Kein Regen, stramme Temperaturen, viel Schlamm im Ziel, glückliche Finisher! Dieser schöne, wellige Marathon fordert den Läufern alles ab.

Platz AK- Platz Name Zeit
  MARATHON    
65 5 Julius Gabel 04:11:10
114 19 Steffen Wiesner 04:48:49
  HALBMARATHON    
54 10 Marion Rack 02:01:44
55 4 Heide Pototzky 02:02:12
74 10 Leo Pototzky 01:42:57
214 19 Detlef Will 02:01:45
219 33 Thomas Schmitt 02:02:46

Steffen ist in der Aufbauphase und ist die Hälfte des Marathons gewalkt. Detlef fungierte als Begleiter von Marion.

Kreuzberg 2

Bei schönem Herbstwetter reiste ein Bus voller Wombacher zum Kreuzberglauf an. Über 10 km war die Strecke von Schönau bis auf das Gipfelkreuz lang, gespickt mit 580 Höhenmetern. 

Alle gaben ihr Bestes und erreichten das Kreuz bei strahlendem Sonnenschein.

Leider gab es nur eine Siegerehrung für die Bayerische Senioren/innen Berglauf-Meisterschaft, so dass die Unterfränkische Wertung etwas unterging.

Name Bay. M. AK Ufr. M. Ufr. M. AK offene Wertung AK Zeit
Sarah-Lena Hofmann 4 1   01:00:20
Verena Ibel 10 2   01:07:43
Marion Rack 7 14 4   01:10:08
Heide Pototzky 5 17 3   01:13:12
Patrick Wenzl 6 24 5   00:54:11
Detlef Will 13 44 7   01:00:46
Leo Pototzky 7 48 4   01:02:50
Peter Wiegandt 15 53 9   01:05:20
Norbert Völker 1 01:13:01

Nur Platzierte in Ramsthal und Karlsruhe

Beim Weinberglauf in Ramsthal starteten 6 Läufer/innen und alle erzielten Podiumsplätze:

8 km Nordic Walking: hier siegte unser Neuzugang Steffen Wiesner in einer Zeit von 1:00:05

6,4 km Hobbylauf: Marion Rack lief als erste Frau in genau 33 Minuten ins Ziel

10,4 km Hauptlauf:

Gesamtplatz Altersklassenplatz Name Zeit
8 2 Detlef Will 0:48:49
10 1 Leo Pototzky 0:49:10
20 3 Thomas Schmitt 0:58:45
4 1 Heide Pototzky 1:00:01

 Wir verließen die schöne Veranstaltung mit etlichen Flaschen Wein im Gepäck!

Beim Hardtwaldlauf in Karlsruhe erzielte Friedmar Dresig in seiner Altersklasse einen hervorragenden 2ten Platz!

 

Taubertal 100

Unser Ultraläufer Julius Gabel errang über die 50 km Strecke den 1. Platz in seiner Altersklasse (9. Platz Gesamt) mit einer Zeit von 5 Stunden und 7 Minuten!

 

Unseren Versorgungsstand für die 100 Meilen Läufer richteten wir heuer in Steinbach im Sportheim ein. Vielen Dank an den SV Steinbach! 

Der Checkpoint war von 16:00 bis 5:30 Uhr besetzt- ein großes Dankeschön an alle Helfer. 

26 Läufer/innen passierten den Stand, viele wärmten sich hier auf (5° Außentemperatur), wurden von uns gut versorgt und wieder auf einer kleinen Strecke begleitet.

Der erste Läufer, Jan Albert Lantink, lief neuen Weltrekord in seiner Altersklasse: 13 Stunden und 59 Minuten.

Und auch der Letzte, der uns um 5 Uhr erreichte, lief bis ins Ziel in Adelsberg!

 

Führungsradler über 100 Meilen: Steffen Wiesner

Hill Climber und Mountain King

Zwei Läufer vom RV stellten sich den Herausforderungen beim „welligen“ Churfrankentrailrun in Sulzbach:

Beim 11,3 km langen Hill Climber kam Norbert Völker nach 1:10:23 h als 64ster ins Ziel. (5. Platz in seiner Altersklasse)

Julius Gabel finishte als Mountain King die 32 km lange Strecke als Erster seiner Altersklasse in 3:16:36 h (48. Platz in der Gesamtwertung)

TAR

BERICHT VON PETER WIEGANDT

  1. Wir sind gut in Obertsdorf gestartet und ins Rennen gekommen. Hier lief es perfekt bis nach der ersten Verpflegung. Anschließend ging es auf wunderschönen Trails über den Schrofenpass Richtung Österreich. Durch die Hitze ging es meinem Teampartner nicht so gut. Hier wurde von vielen Läufern eine Verpflegung vermisst. Trotz allem erreichten wir den zweiten Kontrollpunkt im Zeitlimit. Auf dem letzten Streckenabschnitt kam noch ein Gewitter hinzu, so dass wir kurz vor Zielschluss in Lech ankamen. Körperliche Beschwerden: keine
  2. Der zweite Lauftag von Lech nach St. Anton wurde durch eine schlechte Wettervorhersage auf sieben Uhr in der früh vorverlegt. Hier ging es in einem gestaffelten Start los, da es fast direkt nach der Rennfreigabe in Single Trails sehr steil bergauf ging. Hier war überholen fast unmöglich. Anschließend kam ein wunderschöner Downhill Richtung Flexenpass. Weiter ging es über Bergwiesen zum nächsten steilen Anstieg zur Ulmer Hütte. Anschließend ging es über sehr steinige und wurzelige Single Trails zum Ziel nach St. Anton. Tolle Überraschung im Hotel, die Sauna war schon im Betrieb zur Regeneration.
  3. Die Wettervorhersage für Tag drei war Dauerregen vor allem am frühen Vormittag, deshalb wurde der Start auf neun Uhr verschoben. Nachdem es die ganze Nacht durchgeregnet hatte, war es am morgen trocken. Erst ging es wieder in Single Trails bergauf im Anschluss daran über sehr rutschige Bergwiesen wieder Bergab. Die Wege waren teilweise sehr aufgeweicht und zu alledem trafen wir auf eine Wandertruppe die im engsten Streckenabschnitt eher ängstlich unterwegs waren. Wir hatten Angst das Zeitlimit nicht zu schaffen. Doch es klappte. Nach einem weiteren Aufstieg auf dem es wieder angefangen hat zu regnen, ging es wieder bergab über extrem rutschige Wiesen. Mein Partner musste mit seinen Kräften haushalten deshalb haben wir auf den letzten 6 Kilometern einen ruhigen Spaziergang gemacht Nach wie vor hatte ich kaum Muskelkater und keine Beschwerden.
  4. Die Königsetappe von Landeck nach Samnaun des diesjährigen TAR mit fast 3000 hm im Anstieg und 47 Kilometer fand mit Traumbergwetter statt. Markus konnte aufgrund dieser Herausforderung kaum Schlafen. Nach dem Startschuss gab es einen Aufstieg von 1650 Metern auf einer Distanz von knapp 10 Kilometern zu bewältigen. Anschließend ging es durch das Serfausser Skigebiet welches ich bereits aus einem Winterurlaub kannte Richtung Ochsenscharte, mit 2787 Metern der zweithöchste Punkt der Tour. Der Abstieg über traumhafte Berghänge und Wiesen hatte es für die ermüdete Muskulatur in sich. Die letzten Kilometer gingen wir auch hier langsam an und erreichten das Ziel souverän im Zeitlimit.

Fazit bisher: Eine gut organisierte Veranstaltung in Traumkulisse in den Bergen. Fast 60 Teilnehmer mussten in der Zwischenzeit durch Verletzungen oder verpassen der Zeitlimits aufgeben.

  1. Aufgrund des 15. Jubiläums des Transalpine Runs gibt es einen Bergsprint von Samnaun auf die Alp Trida. Bei herrlichsten Bergwetter konnten im Gegensatz zu den anderen Wettbewerbstagen die beiden Teampartner unabhängig voneinander ihre persönlichen Zeiten laufen. Ich schaffte es über 30 Minuten vor meinem Partner im Ziel zu sein.
  2. Die sechste Etappe von Samnaun in Scoul wurde bei kühlen Temperaturen gestartet. Zuerst ging es Richtung Ischgler Skigebiet und dann in einem Bogen Richtung Süden. Von dort ging es in wunderschönen Single Trails Richtung Schweizer Grenze auf 2750 Meter. Leider war es in diesen Höhenlagen sehr Wolkenverhangen, so dass oftmals die Sicht nur über 50 Meter betrug. Nach einem traumhaften Downhill auf 1800 Metern zeigte sichüberaschenderweise die Sonne. Anschließen ging es Richtung Campatsch zum Seouler Skigebiet. Nun schlug das angekündigte Wetter aber mit voller Wucht zurück. Wir kämpften uns durch Hagel begleitet von Gewitterdonner. Als wir den nächsten Berg hinaufstiegen wurden wir oben von einem sehr besorgten Rennleiter empfangen. Er war sehr nervös, da es auch Blitzeinschlag gab. Zur grossen Erleichterung ist nichts passiert. Der Abstieg in den völlig durchnässten Kleidern über 1500 Höhenmetern nach unten gelang wider hervorragend. Der Endspurt über die Scouler Innbrücke machte noch mal richtig Spass.
  3. Zum Start von Etappe 7 erfuhren die Teilnehmer, dass es in der letzten Nacht geschneit hatte. Erst liefen wir Innabwärts nach Sur En. Anschliessend über Schotterwege Richtung Italien. Bevor wir zur Grenze kamen erwartete uns ein absolutes Highlight der TAR Westroute, die Uina Schlucht. Hier ging es durch diverse Tunnels und aus dem Fels gehauene Wege immer begleitet an der rechten Seite von steilen Felswänden die bis zu 200 Meter in die Tiefe reichten. Am höchsten Punkt des Tages war dann der erwartete Schnee. Inzwischen war der Nieselregen in Schneefall übergegangen. Mein Teampartner spürte deutlich die Belastungen der letzten Tage und wir kamen sehr langsam vorwärts. Letztendlich schafften wir es in Glurns zum letzte Verpflegungspunkt anzukommen. Im Anschluss ging es mehr oder weniger flach zum Tagesziel nach Prag am Stilfserjoch.
  4. Am letzten Tag des diesjährigen Transalpinelaufes gab es eine Änderung der Streckenführung. Durch erneutem Schneefall wurde nicht über die Flanke des Orters auf 2900 Metern gelaufen, sondern eine deutlich tiefere Route gewählt. Da bereits am Vortag mein Teampartner am Ende seiner Kräfte war, kam diese Entscheidung unserem Team entgegen. Trotz alledem gab es einen Aufstieg von 2200 Höhenmetern bis über 2400 Metern zu bewältigen. Für Markus war dieser letzte Tag ein Qual. Überglücklich und froh waren wir beide beim Zieleinlauf in Sulden. Geschafft Transalpine Run 2019.

Fazit: Von über 300 Teams mit jeweils zwei Teampartnern haben 468 Personen alle 8 Etappen bewältigt. Es war für mich ein tolles Erlebnis die Alpen von Nord nach Süd zu durchqueren. Ich bin nach wie vor beeindruckt von der Schönheit der Natur aber auch die Gewalt mit der dich dieselbe Mürbe machen kann. Hitze, Gewitter Hagel und auch Schnee haben uns begleitet. Auch dadurch sind Markus und ich als Team zusammen gewachsen. Wir haben auf grossen Abschnitten die wirklichen Natur zu hören können wurden aber an einigen Stellen jäh in die Wirklichkeit zurück geholt von Verkehrslärm und Industrialisierung der Alpen. Vielleicht ist es zu früh eine Aussage zu einer Wiederholung zu machen, aber der Reiz dazu ist sicher vorhanden. Da ich in der meisten Zeit mit einer recht geringen Belastung meines Kreislaufsystems unterwegs war, wäre es interessant zu wissen welches Tempo den möglich gewesen wäre. Vielleicht liegt die Wahrheit aber im Genießen der Langsamkeit.